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Subaru-Piloten Manuel Kößler und Marcus Poschner erneut das Podium im VisierNach dem Comeback bei der Rebenland Rallye steht nun bei der Lavanttal-Rallye der nächste Schritt nach vorn an, das Ziel ist erneut das Mitropa Cup Podium


Das Comeback verlief vielversprechend, jetzt will das Rallyeteam Kößler den Abstand zur Spitze verkürzen: Bei der Lavanttal-Rallye (6.-7. April), dem zweiten Lauf zum Mitropa Rallye Cup, haben die Subaru-Piloten Manuel Kößler und Marcus Poschner erneut das Podium im Visier. Dabei erwarten sie in Kärnten ganz andere Herausforderungen als beim Auftakt in der Steiermark.

Der Saisonstart des Mitropa Rallye Cups (MRC) bei der Rebenland Rallye war von winterlichen Bedingungen geprägt. Starke Niederschläge, einsetzender Schneeregen und Schneematsch auf den Prüfungen machten die Veranstaltung in der Steiermark zu einer Rutschpartie. Beim zweiten Meisterschaftslauf, der Lavanttal-Rallye in Kärnten, rechnen die Teams mit ganz anderen Verhältnissen. Die Wettervorhersage verspricht frühlingshafte Temperaturen und trockene Straßen, auch die Charakteristik der Wertungsprüfungen ist ganz anders als zuletzt. Die Subaru-Piloten Manuel Kößler und Marcus Poschner haben - wie schon im Rebenland -  bei Lavanttal-Rallye erneut das Podium im VisierDie Subaru-Piloten Manuel Kößler und Marcus Poschner haben - wie schon im Rebenland - bei Lavanttal-Rallye erneut das Podium im Visier

„Die beiden ersten Läufe zum Mitropa Rallye Cup finden beide in Österreich und nur 80 Kilometer voneinander entfernt statt, charakterlich liegen sie aber Welten auseinander“, weiß Marcus Poschner, Copilot von Manuel Kößler im Subaru Impreza R4. „Die Prüfungen im Lavanttal sind sehr schnell und im Frühjahr liegt hier viel Rollsplitt auf den Straßen. Darüber hinaus erhöhen einige Schotterpassagen den Schwierigkeitsgrad. Es wird also auch ohne Wetterkapriolen schwierig genug.“

Beim Saisonauftakt landeten Poschner und sein Chauffeur Manuel Kößler nach 17-monatiger Wettkampfpause auf Anhieb auf dem dritten Platz der Mitropa-Cup-Wertung. Nun wollen sie diese Leistung bestätigen, obwohl der Charakter der Prüfungen ihrem Subaru nicht gerade entgegenkommt. „Im Lavanttal führen die WPs teils kilometerweise bergauf, hier zählt jedes PS“, erklärt Kößler. „Wir rechnen damit, dass die R5-Teams ihren Leistungsvorteil besser ausspielen können als im Rebenland. Es wird ein harter Kampf, aber wir wollen erneut auf das Mitropa-Cup-Podium fahren und den Abstand zur Spitze verkürzen.“

Als Favorit auf den Sieg im Mitropa Rallye Cup, der mit 42 Teams erneut bestens besetzt ist, gilt Hermann Gaßner sen. (Mitsubishi Lancer Evo X R4). Der Bayer musste sich beim Auftakt noch seinem Sohn geschlagen geben, der diesmal allerdings mit dem heckgetriebenen Toyota GT86 R3 statt mit dem allradbefeuerten Mitsubishi ausrückt. Dahinter lauern neben den Subaru-Piloten Kößler/Poschner auch fünf R5-Fahrer auf ihre Chance. Dazu zählen die Deutschen Stefan Göttig, Thomas Wallenwein (beide Škoda Fabia), der Österreicher Hans Peter Haid (Hyundai i20) sowie die schnellen Ungarn Pal Lovasz (Hyundai i20) und Gergely Fogasy (Peugeot 208 T16).

Die Entscheidung über Sieg und Niederlage fällt bei der Lavanttal-Rallye auf zwölf Sonderprüfungen mit einer Gesamtdistanz von 163,32 Kilometern, die rund um das Rallyezentrum in Wolfsberg ausgetragen werden. Der Schotteranteil liegt bei knapp über acht Prozent.

Über das Rallyeteam Kößler:
Manuel Kößler (29) begann seine Karriere im Kart und ist über Autoslaloms zum Rallyesport gekommen. 2009 wurde er Deutscher Meister in der Division 4, 2010 gewann er den Suzuki Rallye Cup in Österreich, 2014 feierte er den Sieg im Mitropa Rallye Cup. Nach einjähriger Pause kehrt der Füssener zur Saison 2018 auf die Rallyepisten zurück und pilotiert einen neu aufgebauten Subaru Impreza R4 – jenes Modell, in dem er 2014 Meister wurde. Als Copilot fungiert wie schon 2016 der erfahrene Allgäuer Marcus Poschner (44).

Über den Mitropa Rallye Cup:
Der 1965 gegründete Mitropa Rally Cup (MRC) ist acht Jahre älter als die Rallye-Weltmeisterschaft und damit eine der langlebigsten Meisterschaften im Rallyesport. Die „Europameisterschaft für Privatfahrer“ wird dieses Jahr zum 54. Mal ausgetragen. Seit 1965 haben viele namhafte Fahrer den Cup im Herzen Europas für sich entscheiden können, darunter Sandro Munari, Raffaele Pinto, Franz Wittmann und Armin Schwarz. Im Jahr 2018 bietet der MRC mit neun Rallyes in sechs Ländern (Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Slowenien und Ungarn) viel Abwechslung auf engstem Raum.

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