180526 P9 Xbow 01 DH 8763 1400Den Saleen S7R gegen einen Renault R.S. 01 getauscht haben Richard Kaulitz & Klaus Ostenrieder, erstmals starteten sie im Rahmen der P9 Challenge Redbullring.

"Außergewönliche GT-Rennwagen haben den Klaus und mich schon immer fasziniert" so Richard Kaulitz, der schnelle Hotelier aus dem Bayrischen Ottobeuren.

Überzeugte Worte, wenn er über seine eigene und die Rennsportleidenschaft seines Jugendfreundes Klaus Ostenrieder berichtet. Der Spitzenkoch und der Mann der die edelsten Torten kreiert, verbringen bereits seit ewigen Zeiten ihre Freizeit ,exotischen Rennsport-GT's Spitzenleistungen zu entlocken. Aber dabei ist es wie im echten beruflichen Leben eben auch. Es gehört viel Zeit und Können dazu einer GT-Rarität die Technik für schnelle Runden zu verpassen. Da muss manches Wochenende und mancher Abend - wenn man ihn denn frei halten kann - her halten, um zu "schrauben" damit es an einem der P9-Challenge-Wochenenden so passt, dass es für dem Kampf mit schnellen Gegnern wie den P9-Champions klappt. Porsche-Aufsteiger Wolfgang Triller war ebenso unter den hochkarätigen Gegnern der vergangene Jahre, wie Ex-Profi Fritz "K" oder Jürgen & Jürgen Bender bzw. Alzen. 180525 P9 Xbow 01 DH 0662 1400


Der Saleen S7R und seiner 672 PS Ford Power ist für Richard Kaulitz und Klaus Ostenrieder nun Geschichte. "Wir haben uns schweren Herzens von dem lieb gewonnenen Wagen in Schwarz und grün getrennt, ehrlich, sehr schweren Herzens". Das tiefe Brummeln des gigantischen 7,2L-V8 ist vorbei. Wirklich aus den Ohren ist es bei Richard und Klaus wohl nicht wirklich. So ein bisschen "V8-Tinitus" lebt wohl noch lange in beiden Ottobeurener Racern.

Beide gewöhnen sich derzeit gerade an die etwas hochfrequenteren Töne der V6 Nissan-Biturbo-Power. "Satte 600PS aus dem 3,8L Biturbo verlangen eine gewisse Eingewöhnung von uns", so die Aussage beim Debüt des Wagens am Red Bull Ring. Der Renault RS01, Bj. 2015 wurde zuvor von dem aus Belgien stammende erfolgreiche Ex-Formel-1-Fahrer Therry Boutsen und seinem Schwager Olivier Laine pilotierten. Zuletzt war das Auto mit der Produktions-Nr. 20 aus der Renault World Series in der Saison 2016 bei den 24h in Dubai erfolgreich im Einsatz. Die Platzverhältnisse im schlanken Cockpit des bei Dallara produzierte Carbone-Chassies sind sehr gut. In Österreich lief alles zur Zufriedenheit der beiden Routiniers aus Bayern. "Luft nach oben ist zu diesem frühen Zeitpunkt natürlich noch", so Richard, der Chef vom Hotel Mohren. und Klaus der Chef der Konditorei Albrecht. Aber das dürfte für jeden Racer eines neuen Rennwagens der Fall sein. Die P9-Fans sind natürlich sehr gespannt darauf den Wagen bald auf Pole oder als Sieger im Ziel zu sehen.

Nun zieht die P9 erst einmal weiter nach Monza. Auf dieser Super-Traditionsstrecke, einem Traum für jeden Rennfahrer - einmal Monza ist Pflicht, einmal siegen ist der Traum aller Fahrer - steht bevor. "Wenn nicht in Monza dann können wir den Traum ja später in Imola an gehen", lächelt Richard.

Zwei P9-Sprints und ein Endurance-Race pro Raceweekend bei den nächsten Rennen werden Richard und Klaus weiter bringen. Der Wagen der in Italien bei Dallara südlich von Parma entwickelt und aufgebaut wurde, wird 2018 weiter bei den Fans im Fokus stehen. Reiht er sich bald in die Siegermodelle der P9-Challenge-Gechichte ein? Davon ist auszugehen.

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