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  • Nach der Feuertaufe im Porsche Carrera Cup in Hockenheim warten auf Felix Wimmer nächste Woche die Rennen 3 und 4 in Oschersleben
  • Eines hat der Wiener schon gesehen: In dieser Liga stehen nur Siegertypen am Start

Die ersten zwei Rennen im prestigeträchtigen Porsche Carrera Cup Deutschland hat Felix Wimmer hinter sich. Auf der Formel-1-Strecke von Hockenheim stand vor rund einer Woche einem fünften Platz bei den Rookies ein Ausfall gegenüber. Im Startgewirr des 36-köpfigen Feldes wurde Wimmer in eine Kollision verwickelt – und schon war sein Auftaktrennen Geschichte. Genau das ist es, was den 23-jährigen Wiener wurmt und worauf er im Hinblick auf die folgenden beiden Rennen, die am nächsten Wochenende, dem 17. und 18. Mai in Oschersleben auf dem Programm stehen, besonderes Augenmerk legen will.

„Bei meinem ersten Auftritt in dieser Liga sind mir gleich einmal die Augen geöffnet worden“, resümierte Felix Wimmer. „Da geht es von Beginn weg mit voller Wucht zur Sache. Aber gut, da stehen halt 36 Piloten am Start, von denen jeder gewinnen will, und genauso wird auch gefahren. Das hat mir Earl Bamber, mein neuseeländischer Partner beim Team 75 Bernhard bestens vorgelebt. Ein dritter Platz und ein Sieg ist eine tolle Bilanz zu Saisonbeginn.“

Nächster Akt im Lernprozess für Felix Wimmer - Foto: Daimler Media

In der Motorsportarena Oschersleben in Sachsen-Anhalt, der nördlichsten Rennstrecke Deutschlands, wird deshalb die Taktik geändert. Nicht die materielle, sondern die mentale. Wimmer: „Vom Auto her werden wir nicht viel umstellen, aber ich werde wohl meinen vielleicht anfänglich zu großen Respekt ablegen müssen. Das ist zwar ein Lernprozess, der vielleicht noch ein paar Wochen dauern wird, aber ich werde ihn gerne und mit vollem Elan annehmen.“

Dem Umstand, dass ihm die 3,6 Kilometer lange Strecke in Oschersleben besser liegt als der um einen Kilometer längere Rundkurs in Hockenheim („Der zählt nicht zu meinen Lieblings-Schauplätzen“), misst Wimmer relativ wenig Bedeutung bei. „Da geht es nicht um meine Befindlichkeiten. Ob ich mich wo wohl fühle oder nicht ist hinfällig, weil die Leute, die im Porsche Carrera Cup fahren, ganz einfach überall schnell sind. Wichtig für mich ist, dass ich mich Schritt für Schritt eingewöhne und so viele Kilometer als möglich im vollen Renntempo herunterspule.“ Damit ebenfalls so schnell als möglich auch der Idealfall eintritt: nämlich den von World of Motorsport vorbereiteten ARCOTEL-Porsche 911 GT3 Cup unter die ersten 15 des Feldes zu bringen. Nur in diesem Fall winken nämlich auch Punkte sowohl für die Gesamt- als auch für die Rookie-Wertung. In unserer Presseaussendung zu den ersten beiden Läufen ist dies irrtümlicherweise anders vermeldet worden.

In der Fahrer A-Wertung des Porsche Carrera Cup Deutschland liegen vor den beiden Rennen in Oschersleben Philipp Eng (Österreich) und Earl Bamber (Neuseeland) mit je 36 Punkten an der Spitze, Dritter ist der Amerikaner Connor de Philippi mit 30 Punkten vor dem Österreicher Christopher Zoechling 22 und dem Deutschen Sven Müller 19 Punkten, der damit auch gleichzeitig die Rookie-Wertung anführt.

Foto: World of Motorsport

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